Das war es also. Vier Wochen und nur drei veröffentlichte Artikel. Das Experiment Sechzig Watt wird hiermit auf unbestimmte Zeit pausiert.
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Motivation.
01.02.2010Ich muss zugeben: Ich wollte an dieser Stelle eigentlich mal meine Enttäuschung zum Ausdruck bringen, angesichts der fast schon im negativen Bereich befindlichen Besucherzahlen. Jetzt sind die aber in den letzten paar Tagen doch ein bisschen nach oben gegangen. Hm.
Ja sicher: Sechzig Watt muss ohne bahnbrechendes, einzigartiges, nie dagewesenes Konzept auskommen und wird aus der Masse an Blogs nicht wirklich herausstechen (es ist aber auch unfassbar, wie viele Blogs es gibt!). Sechzig Watt war auch von Anfang an so positioniert, also darf ich gar nicht meckern.
Weil wie ich festgestellt habe: Sarkasmus und Zynismus sind heutzutage schon recht weit verbreitet. Allgemeine, kollektive Frustration oder war das früher auch schon so? Zumindest kann ich dem nichts mehr abgewinnen, wenn zu mir jemand sagt, ich sei sarkastisch – irgendwie ist es einfach jeder. Ich habe mich aber auch nie als den großen Zyniker gesehen.
Nur: Es ist genauso unglaublich, wie viele Blogleichen im Internet herumschwirren – Leute, die genau wie ich die Idee hatten, ein bisschen zu schreiben, einen, vielleicht zwei harmlose (und damit meine ich noch anspruchslosere, da inhaltslos administrative) Einträge verfassen – und sich danach nie wieder damit befasst haben.
Genau DAS war auch die ursprüngliche Motivation: Wenn schon bloggen, dann bitte auch konsequent, und mögen die Besucherzahlen auch noch so niedrig sein.
Was soll ich sagen: Vier Monate sind um. Die ersten zwei davon gar nicht unerfreulich, Dezember fällt wegen Kreativitätspause (die ich, muss man sagen, auch genutzt und eingehalten habe! Viele melden sich nach so etwas ja gar nicht mehr!) aus und der vergangene Jänner konnte wieder ein paar Besucher mehr als der Dezember verzeichnen. Immerhin.
Was fehlt also? Ganz klar: Der Dialog. Leute, es gibt eine Kommentarfunktion, schon etwas davon gehört? Einige wenige Kommentare gibt es ja doch schon, dafür bin ich dankbar, das bin ich schon für ein einfaches “Bin deiner Meinung!” oder “Finde ich nicht…”
So anspruchslos, allgemein und oberflächlich manche (oder viele) meiner Einträge auch sein mögen: Sie werden doch wohl irgendwie zum einen oder anderen Gedankengang anregen, der mitgeteilt werden möchte? Ich bin nur eine einzelne Person, die Themen im Alleingang behandelt. Ich kann und will gar nicht immer alle Aspekte eines Sachverhaltes sehen, und manchmal machen mich andere auf bestimmte Dinge aufmerksam, die ich übersehen habe. Diskussion ist das Schlagwort! Etwas Anregung von außen reicht schon, um zu wissen, dass die Leute das Geschriebene nicht nur lesen, sondern auch verstehen (oder eben nicht, aber das weiß ich ohne Rückfragen ja nicht!).
Und für alle, denen diese Seiten hier wirklich zu anspruchslos sind: Hundert Watt, für die helleren Leuchten unter euch, ist auf WordPress noch nicht vergeben!

Feiertage.
16.12.2009Ich gebe zu: Es ist nicht ganz meine Art. Ich bin nicht der, der zu jeder Art von Feiertagen anderen seinen Glückseligkeitsstempel aufdrückt.
Da ich aber ohnehin nur kurz Bescheid geben möchte, dass für Jänner schon mehrere Artikel bereit zur Veröffentlichung stehen, mache ich aus Not gleich eine Tugend.
Also noch ein paar schöne, ruhige, möglichst kommerzverschonte Feiertage an alle. Die Dezemberpause von Sechzig Watt fruchtet ja auch wie gewünscht, am 1. Jänner ist schon die erste Veröffentlichung geplant. Von daher gibt es keinen Grund zur Unzufriedenheit meinerseits. Außer die üblichen Sachen. Aber die habe ich eh schon alle in meinen Artikeln besprochen und werde noch besprechen.

Weihnachtspause.
30.11.2009Ja, der November war mit nur 6 Artikeln nicht gerade der ausgiebigste Monat seit Bestehen von Sechzig Watt. Es scheint, als hätte sich die anfängliche Euphorie und Schreiblust mittlerweile normalisiert und natürlich wird es mit der Zeit auch nicht gerade einfacher, immer neue Gedanken aufzuschnappen und zu Artikel zu verarbeiten.
Klingt jetzt dramatischer, als ich ursprünglich vorhatte zu sein. Eigentlich wollte ich ja nur hinweisen, dass Sechzig Watt eine kreative (Weihnachts-)Pause einlegen wird bis zum Jänner, voraussichtlich. Bis dahin bleibt das Logo auch symbolisch “abgeschaltet”. Keine Ahnung warum, kommt vielleicht einfach noch demonstrativer.

Bilanz.
15.10.2009Sechzig Watt feiert Jubiläum. Ist denn das zu fassen? Ein Monat!
Hier die unglaublichen Zahlen, die nach 4 Wochen bereits feststehen:
- 112 Besucher und 8 Kommentare
- 15 Artikel in 12 Kategorien (bzw. 13 in 11 Kategorien, wenn man diese administrativen Geschichten am Anfang und jetzt weglässt)
- 58 Schlagwörter
Leute, das reicht nicht als Motivation, das muss ich schon ehrlich sagen. Mir fehlen die sechs Nullen am Ende jeder einzelnen Zahl!!
Aber abgesehen davon: Was macht denn eigentlich einen guten Blog aus, einen, der von allen gelesen wird? Muss es wieder mal total ausgeflippt sein? Hat denn etwas “Normales” ohne richtiges Konzept überhaupt keine Chance? Mundpropaganda? Multimedia? Schnörkel?
Lesen die Leute denn nichts mehr, was nicht reißerisch und eine Spur zu pointiert geschrieben wird?

Startschuss.
15.09.2009Damit beginnt er also. Der erste eigene Blog. Der erste Eintrag. Womit fängt man ein solches Projekt, wenn man sich noch nicht einmal über das Konzept desselben im Klaren ist, überhaupt an?
Eines steht fest: Dieser Blog wird die Welt nicht verändern. Keine Originalität, keine Relevanz. Vielleicht etwas Sarkasmus. Schräger Humor. Gedanken einer gar nicht so hellen Leuchte. Und die eine oder andere aufgeschnappte Kuriosität. Anspruchsloses für Anspruchslose.
Möge das Fest beginnen.
